Musikzug Köln-Holweide Bigband-Orchester 1967 e.V.
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Schützenfest Leverkusen Hitdorf
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Heute zum Vatertag spielten wir bei tollem Wetter auf dem Schützenfest in Leverkusen Hitdorf.
Musikzug Köln-Holweide Bigband-Orchester 1967 e.V.
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Am vergangenen Wochenende haben wir auf dem Polterabend von unserer lieben Ramona und unserem lieben Christoph mit unserer Musik den Auftakt zu einem tollen und gelungenen Abend gemacht. Wir wünschen Euch für die gemeinsame Zukunft alles erdenklich Gute !
Musikzug Köln-Holweide Bigband-Orchester 1967 e.V.
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55 Jahre Musikzug Köln-Holweide, dass ist ein großes Jubiläum, vor allem, wenn man bedenkt, dass die heutige Zeit größenteils aus Social Media besteht. Ich möchte dazu, von Herzen meine Gratulation aussprechen.
Mein musikalischer Werdegang fing schon recht früh an, da auch ich aus einer musikalischen Familie stamme. In unserem Familienverein durfte ich auf keinem Auftritt fehlen. Dennoch lernte ich erst mit zehn Jahren, dass spielen der Trompete.
2007 verliebte ich mich in meine große Liebe, meinen jetzigen Mann, der dort mit mir die gleiche Stimme besetzte.
Ein Jahr später verließen wir diesen Verein und irrten mal hier, mal dort herum. Jedoch waren wir nie wirklich glücklich.
Zwischenzeitlich fand ich die zweite Liebe, die Leidenschaft zum Saxophon. Nach langem pausieren, zog es mich irgendwann wieder zurück zur Musik. Schließlich trage ich die musikalischen Gene im Blut!
Nun musste ein neuer Verein her. Doch einen Verein zu finden, indem das menschliche und das musikalische passt, stellte sich für mich schwierig dar.
2020 wurde ich nun endlich fündig. Ich fand meine dritte Liebe, die Liebe zum Musikzug-Holweide.
Alles wonach ich die letzten Jahre sehnsüchtig suchte, habe ich hier gefunden.
Ich wurde ganz herzlich aufgenommen und es entwickelten sich sogar Freundschaften.
Hier wird keiner ausgegrenzt, hier gibt es ein Miteinander, kein gegeneinander. Auch, wenn mal etwas nicht so klappt, wie man es sich vorstellt, ist immer jemand da, der einem hilft. Ganz nachdem „Motto“ man ist nur so stark, wie das schwächste Glied!
Ich möchte hiermit meine tiefste Dankbarkeit aussprechen, dass Ihr mich so toll aufgenommen habt und ich ein Teil von Euch sein darf.
Auf weitere 55 Jahre Musikzug Köln-Holweide und alles erdenklich gute.
Vergesst niemals, Musik verbindet.
In diesem Sinne von Herzen eure Katharina
Musikzug Köln-Holweide Bigband-Orchester 1967 e.V.
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Mit 52 anfangen, Trompete spielen lernen

In einer Karnevalsfamilie groß geworden, fand ich im zarten Alter von 7 Jahren Gefallen an den Trompeten: „Mama, ich will Trompete spielen lernen“ – Mama: „Du spinnst, kannst Blockflöte lernen.“ Dann eben Blockflöte.

Am Karnevalssamstag 1999 lernte ich einen staatsen Käl aus dem Reiterkorps der Altstädter in der Kneipe ‚Bei dr‘ Tant‘ kennen, den ich dann 6 Jahre später heiratete. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass die Musiker, die die Altstädter begleiteten, keine Altstädter waren, sondern das ‚Musikcorps Flittard‘.

Mer schwaat he, mer schwaat do….. un do wor der Bernd H. vum Musikcorps Flittard. Dem erzählte ich, dass ich als Kind Trompete spielen lernen wollte. Aber nachdem ich mal Karneval eine Marie aus der Truppe gefragt hatte, wie lange man wohl brauchen würde, um so zu spielen wie die und sie sagte „10 Jahre“, da war die Sache für mich wieder mal erledigt und ich sagte zu mir: „Ach, du spinnst!“

Die Jahre gingen wieder einher, und ich glaubte nicht wirklich, dass ich jemals das Trompetespielen lernen würde. Jahr für Jahr quatschte ich am Samstag nach dem Funkenbiwak mit Bernd, dem einzigen, den ich von den ‚Flittardern‘ kannte, im Brauhaus ‚Zur Malzmühle‘.

2014 war es dann wieder einmal soweit: „Bernd, ich bin von der Idee, Trompete spielen zu lernen noch immer nicht ab!“ – Bernd: „Ja, Du Nase, jetzt hast Du schon wieder den Einsatz verpasst. Vor ein paar Wochen hat ein neuer Anfängerkurs gestartet mit zwei Frauen Deines Alters. Komm‘ doch einfach mal gucken.“ Ich wollte nicht nur gucken – Bernd schickte mich zu dem netten Helmut A.: „Quatsch mal mit dem!“ – Helmut klärte mich über die Konditionen auf:

„ICH BIN DABEI!!!“ Ich rannte zu meinem Mann, der bei den Altstädtern im Sion saß und sich für den Funkenbiwak fertig machte: „Ich habe mich gerade zum Trompeten-Unterricht bei den ‚Flittardern‘ angemeldet!!! – Er: „Du spinnst!“

Am 26.02.2014 hatte ich meine erste Trompetenstunde im Anfängerkurs. Die Leute waren nett, von rechts und links wurde ich unterstützt. Der Probenleiter ließ einen in Ruhe und gab so viel Zeit wie notwendig war. Mit viel Arbeit zu Hause kam alles nach und nach in Eigenleistung: Der erste Ton, die erste Tonleiter, das erste Stück. Harmonie in der Gruppe beim Musizieren. Ach, war das schön.

Am 06.09.2016 durfte ich erstmals bei den „Richtigen“ proben. Die „Richtigen“ sind die Musiker, die Karneval, aber nicht nur Karneval, auftreten, zu denen ich wollte. Man bereitete mich drauf vor, dass ich wahrscheinlich keinen Ton mitspielen könnte. Ich erschrak tatsächlich, als der erste Marsch zackig losging. Ich bemühte mich redlich, mitzukommen. Meine Patin war bemüht, dass ich mich wohlfühlte und zeigte mir oft, wo wir gerade dran waren. Mit viel Fleiß und Biss und regelmäßiger Teilnahme an den Proben dienstags und freitags und täglichem Üben zu Hause kamen die persönlichen Erfolge peu à peu.

Zur Weihnachtszeit durfte ich zu St. Martin mal reinschnuppern und sehen, wie es sich anfühlt, mit Lampe und Lesebrille ausgestattet, zu Spielen und zu Laufen. Das Spielen in St. Martin selbst war dann im Stehen einfacher. Ein Highlight war dann noch das Spielen am späteren Abend vom Balkon des Domforums aus zum Domportal hin.

Durch meinen Ehrgeiz durfte ich testweise am 26.02.2017 zum ersten Mal im Sonntagszug in Flittard mitspielen. Ein ganz tolles Erlebnis, die Gemeinsamkeit in der Gruppe, das Spielen miteinander, die Zuschauer, die mitsangen und auch applaudierten.

Was sich so gut anfühlte erwies sich jedoch bald als Seifenblase. Meine eigenen Ansprüche und die des Vereins an mich genügten nicht. Gut gestartet, nach 5 Jahren stellte sich der gewünschte Erfolg nicht ein. Es gab keinen Unterricht, nur Proben. Ich verließ den Verein, nahm Privatunterricht und suchte einen neuen Verein.

Ich stieß zum

Musikzug Köln-Holweide BigBand-Orchester 1967 e. V.

Hier wurde ich freundlich aufgenommen, ich spürte, dass ich willkommen war, hier gab es Unterricht. Unser Ausbilder Artak Voskanyan hat in 3 Jahren, in denen ich Mitglied des Vereins bin, schon „viel Schönes“ aus mir rausgekitzelt, wie er immer sagt. Wie in jedem Verein gibt es natürlich auch hier Diskussionen, aber ohne Reibung gibt es keinen Fortschritt.

Nun bin ich 60 und sehr zufrieden, meinen Herzensverein gefunden zu haben, wo ich meinen Platz gefunden habe!

Übrigens: Man ist nie zu alt!!!!! Und man spinnt auch nicht (

Eure Heidi
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Heute durften wir mit unserer Musik dem Geburtstagskind Dieter und seinen Gästen zum 60. Geburtstag etwas Freude bereiten! Mit dabei, bei seinem ersten Auftritt unser Neuzugang Schlagzeuger Jakob. Auch Dir ein herzliches willkommen!
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